Susie, tell me a Story!


“Ich wachte heute Morgen blind auf”, so beginnt das Gedicht, das jegliche Geschichten in Bewegung setzt: die Geschichte von Susie, Troubadour und Geschichtensammlerin. Ihre Stimme ist die der Blockflöte, von der schrillen Sopranino bis hinunter zu den klangvollen Tiefen der Kontrabassblockflöte. Beeindruckende Technik ist ihr Markenzeichen, das Spiel mit schillernden Effekten und hoch entwickelter Elektronik ist ihre zweite Natur.
Aber wie der blinde Mann sagt: “Beginne keine Geschichte ohne einen Faden, der sie zusammenhält”, daher werden widerkehrende Musikkeimlinge mit assoziativer Poesie kombiniert, um Susies Geschichte zusammenzubinden. Zwei Fäden sind stärker als einer.

Susie jongliert mit sieben unverwechselbaren musikalischen Episoden. Sieben eigenwilligen Komponisten schrieben je eine, jeweils mit dramatischer Spannung geladen und stets für eine andere Blockflöte: Anfang, Aufruf, erster Erfolg, Verwirrung, Alptraum, Glück, Zerstörung.
Von diesen sieben Erzählelementen kreiert Susie eine Komödie, eine Tragödie oder eine Gralsuche. Sie schafft es, den Helden ein Monster zähmen zu lassen, oder macht den Armen reich. Oder sie erzählt die Geschichte einer aussichtslos erscheinenden Aufgabe, einer glücklichen Rückkehr, einer befreienden Wiedergeburt. Dies sind die Szenarien mit glücklichem Ausgang, doch Susie entscheidet selbst und sucht sich stets ihren eigenen Weg.

Susie, tell me a Story! handelt von sieben Komponisten, die eine musikalische Geschichte für Blockflöten und Elektronik schreiben. Susanna Borsch, unterstützt vom musikalischen Verbindungsoffizier David Dramm, verwebt diese sieben Kompositionen in eine spannende Erzählung.

www.susannaborsch.com

 

Travelling Circus 

Vier Musikerinnen, 40 Instrumente und Gesang –
unterwegs durch Länder und Jahrhunderte.

 

Jahrmärkte ziehen seit dem Mittelalter die Besucher in Ihren Bann. Schon allein der Gedanke an einen Jahrmarkt weckt Gefühle der Lebenslust, der Freude und Unbeschwertheit. Bei jedem Gang über die Kirmes eröffnen sich neue, faszinierende Eindrücke, die Flautando Köln in einem musikalischen Entwurf mit gekonnt zusammen gestellten Stücken bündelt.
Raffinierte Bearbeitungen von John Playfords Tanzmelodien entführen in ein englisches Landhaus, Wild Wirtuoses aus dem Nachbarland suggeriert hingegen die Atmosphäre eines irischen Pubs, der gut neben dem Rummelplatz stehen könnte. Für innige Momente sorgen die orientalisch angehauchten Klänge der „Gnossienne“ Erik Saties und die eindringliche Motette Palestrinas zum 42. Psalm. Wie bei den verschiedensten Buden des Jahrmarkts betreten die Zuhörer bei jedem Stück eine kleine neue Welt.
Die vier Flötistinnen lassen keinen Zweifel daran, in jeder dieser Szenerien zu Hause zu sein. Wandlungsfähig und mit viel Einfühlungsvermögen machen sie den Gang über einen musikalischen Jahrmarkt zum spannenden Konzerterlebnis voller Überraschungen.
Und immer im Gepäck dabei: 40 Instrumente, von der 20 cm kleinen Sopranino bis zur 2 m großen Subbassblockflöte – Vielfalt, wie es sich für einen Jahrmarkt eben gehört.

www.flautando-koeln.de